Gewinner des Malwettbewerbs 2025


Herzlichen Dank für 186 tolle Bilder, die von Schülerinnen und Schülern der Laupheimer Grundschulen im letzten Jahr zum Malwettbewerb eingereicht worden sind.  Die drei Preisträger und ihre Familien werden von uns als VIP-Gäste zu allen offiziellen Veranstaltungen des Kinder- und Heimatfests 2026 eingeladen. Bereits im letzten Jahr haben sie jeweils eine große Tüte mit Fahrchips für den Rummelplatz erhalten.

.Melina Hermann

...Platz 1

...Elias Bischoff

........Platz 2

...Rona Alija

........Platz 3
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„Das ist ja echt cool“

Das farbenfrohe Bild von Melina Herrmann ist bald überall als Plakat für unser Kinder- und Heimatfest 2026 zu sehen. Die Zehnjährige belegte damit den ersten Platz beim Malwettbewerb im letzten Jahr. Ihr Bild überzeugte die Jury wegen seiner Strahlkraft und Klarheit. Die Rede ist von Melina Herrmann. Das Heimatfest trägt sie im Herzen, deshalb hat sie auf ihrem farbenprächtigen Bild auch ein großes Herz in den Mittelpunkt gerückt.

Nach der Prämierung ihres Bilds beim Kinder- und Familiennachmittag 2025: Melina holt sich ein Autogramm von Frau Wind, der Ersten Bürgermeisterin.
„Ich male gern“, erzählt das Mädchen. Das kommt nicht von ungefähr. Ihre Großmutter Ulrike Lips unterhält in Ulm ein kleines Atelier. Dort hält sich die Enkelin gern auf, schaut der kunstbeflissenen Oma über die Schulter und lernt dabei. Als sie sich vor einem Jahr im Kunstunterricht, damals noch in der vierten Klasse der Anna-von-Freyberg-Grundschule, an ihr Bild für den Malwettbewerb machte, kamen bei Melina zunächst Filzstifte zum Einsatz. Denn die Laupheimer Stadtfarben Grün, Weiß und Rot sollten richtig kräftig leuchten und gut deckend sein: „So Längsstreifen, wie sie auf den Fahnen sind, waren mir aber zu langweilig!“ Deshalb habe sie die Balken in Schräglage gebracht, erzählt Melina, die, jetzt Fünftklässlerin der Friedrich-Adler-Realschule, im Unterricht nicht nur ein Faible für Kunst hat, sondern auch für Mathe. Mit pastellfarbenen Holzstiften colorierte sie danach insgesamt sechs Herzen. Im größten strahlt die Sonne über glücklichen, grün-rot-weiß gekleideten Umzugsteilnehmern und einer erwartungsvollen Familie beim Heimatfest-Besuch. Unbedingt mussten auch eine Achterbahn und das Riesenrad aufs Plakat. Und weil Melina mit ihrer Heimatstadt auch die Peter und Paul-Kirche, den Surfsee und ihre Grundschule verbindet, fanden auch diese Motive einen Platz auf dem Zeichenpapier. „Ich hab schon ziemlich lange gebraucht“, gibt die kleine Künstlerin im Nachhinein zu. Ihr Bild malte sie daheim fertig, ohne dabei ihr weiteres Hobby, das Reiten, zu vernachlässigen. „Wir haben überhaupt nichts mitbekommen davon“, berichten die Eltern. Umso überraschter waren sie über den Anruf aus dem Rathaus und die Einladung zum Familiennachmittag im großen Zelt. „Ich war ziemlich aufgeregt, als ich da vorne auf der Bühne stand! Aber auch unheimlich stolz auf den ersten Platz“, erinnert sich Melina an den denkwürdigen Heimatfestsamstag.
Fast ein Jahr später mag das Mädchen kaum glauben, dass ihr Bild nun vieltausendmal als großes und kleines Ankündigungs-Plakat in Laupheim und Umgebung, sowie im Heimatfest-Programmheft publiziert wird. Manfred Baur, im Heimatfest-Verein zuständig für sämtliche Drucksachen, hat die Kinderzeichnung geschickt mit den aktuellen Daten angereichert. „Das ist echt cool“, freut sich Melina. Das finden auch die Eltern, die 2015 von Ulm nach Laupheim zogen und schnell vom hiesigen Heimatfest-Fieber infiziert wurden. Erst recht, seitdem Melina und ihre Schwester Mia am Umzug teilnehmen. „Die komplette Stadt ist tagelang auf den Beinen, einfach irre“, urteilt Mathias Herrmann, der als IT’ler im Laupheimer Rathaus arbeitet. „Dieses Fest ist wirklich etwas ganz Besonderes,“ findet auch Mama Pacharakorn. Sie kennt farbenfrohe Umzüge aus ihrer Heimat Thailand, „aber so etwas wie hier, wo so viele Kinder eingebunden sind, das kenne ich nicht.“
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